Über Uns

Im April 2018 haben wir - das sind Jan und Marcello - mit dem Imkern begonnen. Gleich zum Start des Kurses für Jungimker haben wir uns zwei Bienenvölker zugelegt, um alles aus der Theorie auch in der Praxis anwenden zu können. Im Laufe des Sommers sind die Völker gewachsen, wir haben drei Ableger gebildet und unseren ersten Honig geerntet: 20 kg! Das erste Schleudern des Honigs war für uns ein wunderschönes Erlebnis, das wir mit allen Sinnen wahrgenommen haben und so schnell nicht vergessen werden.

Als wir dann unser eigenes Etikett entwickelt und die Gläser auf unserer Facebookseite The good bees vorgestellt haben, konnten wir innerhalb von 6 Stunden (!) allen unseren Honig (74 Gläser) an den Genießer bringen und haben bisher nur positives Feedback erhalten.

Im April 2019 sind wir dann das erste Mal gewandert. So nennt man es, wenn man die Bienen einpackt und woanders hinstellt. Der Klassiker im Frühjahr ist es, in den Raps zu wandern und das haben wir dann auch getan. Das erste Wandern war schon spannend! Du musst bis zur Dämmerung warten, damit die Bienen auch möglichst alle zu Hause sind. Das kann dann mitunter schon mal spät werden. Aber es macht auch wirklich Spaß!

Auch dieses Jahr sind wir mit dem Großteil unserer Bienen im April wieder in den Raps gewandert. Der Rapshonig ist bei unseren Kunden sehr beliebt. Da wir aber dieses Jahr auch für unsere Frühtracht super Feedbacks erhalten haben, wollen wir in 2021 unsere Mädels auch mehr Frühtrachthonig sammeln lassen. Und da wir planen, im nächsten Jahr von ca. 30 Völkern Honig zu ernten, sollte für beide Geschmäcker genug dabei sein.

Das Motiv für unser Etikett Bee To Bee Honich mit der kantigen süßen Bienenkönigin hat der Paderborner Künstler und unser Freund Herman Reichold für uns kreiert. Bei der Gestaltung des Etiketts konnten wir auf die Expertise von Franziska vertrauen.

Wenn wir unseren Honig auch unter eigenem Etikett vermarkten, so produzieren wir doch nach den Vorgaben der deutschen Honigverordnung und den noch strengeren Vorgaben des Deutschen Imkerbundes (DIB), nicht zuletzt haben wir den Honiglehrgang zum „Fachkundenachweis Honig“ des Deutschen Imkerbundes erfolgreich absolviert. Demnach ernten wir nur "reifen" Honig, der einen maximalen Wassergehalt von 18% (besser 17%) aufweist und vermeiden jegliche Wärmebehandlung, damit der Honig alle die ihm von der Natur wertvollen mitgegebenen Inhaltstoffe behält. Wir kaufen keinen Honig von anderen Imkern zu und vermarkten unseren Honig ausschließlich mit unserem eigenen Etikett. Wir schleudern unseren Honig ausschließlich aus unbebrüteten Waben, was eine hohe Reinheit garantiert. Mithilfe der Magazinbeute (die Behausung für die Bienen auf mehreren Etagen) betreiben wir jährliche Wabenhygiene und schmelzen sämtliche alte Waben aus dem unteren von zwei Bruträumen ein. Das ist zusätzlich noch eine Maßnahme - wenn auch keine Garantie - zur Prophylaxe gegen die Amerikanische Faulbrut.

Unsere Bienen liegen uns sehr am Herzen. Daher betrachten wir sie nicht als Honiglieferanten sondern wir respektieren sie (mit all ihren Launen) als faszinierende Lebewesen, die wir umsorgen, mit denen wir behutsam umgehen und die wir vor Schädlingen schützen. Gegen den Hauptschädling der Biene - die Varroamilbe - setzen wir ausschließlich natürlich-organische Säuren (Ameisen- und Oxalsäure) ein, die auch in der Bio-Imkerei verwendet werden und einen rückstandsfreien Honig und Wachs garantieren. Die Behandlung mit diesen Säuren erfolgt dennoch ausschließlich nach der letzten Honigernte im Sommer und ist bis zum 31. Dezember eines Jahres abgeschlossen. Ohne die Bekämpfung der Varroamilbe wäre jedes Bienenvolk nach wenigen Jahren dem Tod geweiht, was auch auf ausgeschwärmte Bienenvölker zutrifft. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es im Interesse eines jeden Imkers, dass seine Bienen nicht schwärmen bzw. geschwärmte Völker schnell wieder eingefangen werden. Zur Vermeidung des Schwärmens praktizieren wir die bewährte Schwarmkontrolle von April bis ca. Anfang/Mitte Juli. Bis jetzt ist uns glücklicherweise noch kein Volk geschwärmt.

Unser Hauptbienenstand befindet sich am Stadtrand von Salzkotten in unmittelbarer Nähe einer Lindenallee und eines großen Lavendelfeldes. Hatten wir unsere Bienen anfangs im eigenen Garten stehen, sind wir jetzt sehr glücklich darüber, dass wir ganz in der Nähe eine große Wiese nutzen dürfen, die viele Jahre ungenutzt war. Der erste telefonische Kontakt zu den Eigentümern der Wiese war gleich so positiv, dass es hieß "Na klar, gerne! Stellen Sie da gern Ihre Bienen hin und Sie können alles machen, was die Wiese schöner macht!" Gesagt getan, haben wir das natürlich auch gleich gemacht!

Darüber hinaus haben wir zwei weitere Bienenstände. Einer am neuen Kräuter- und Lavendelfeld der Erlebnisgärtnerei Beine und ein weiterer inmitten der Bio-Obstplantagen von Pohlmeyers Obstwiesen in Salzkotten-Upsprunge. An beiden Ständen wird auf jegliche Art von chemischer Schädlingsbekämpfung verzichtet und ausschließlich ökologisch gedüngt. Davon profitiert natürlich auch unser Honig, da unsere Bienen dort beste Verhältnisse vorfinden, um sich optimal zu entwickeln und leckeren Nektar und hochwertigen Pollen zu sammeln.

Wir imkern nach den Prinzipien von Frau Dr. Pia Aumeier und Dr. Gerhard Liebig.

Wir unterstützen als Sponsoren die Honigbienenwiese zur Förderung von Blühflächen für Insekten.

Wir freuen uns über jeden Fan auf unseren Seiten bei Facebook, Instagram und YouTube und über jeden Fan unseres Honigs! Und es ist uns eine Freude, euch auf die spannende Reise der Bienen und bei unserer Entwicklung als Imker mitzunehmen. Wir lernen jeden Tag etwas dazu!

Druckversion Druckversion | Sitemap
Imkerei Jan und Marcello Liscia - Bee To Bee Honich