Noch mehr über uns

Das Motiv für unser Etikett Bee To Bee Honich mit der kantigen süßen Bienenkönigin hat der Paderborner Künstler und unser Freund Herman Reichold für uns kreiert. Wenn wir unseren Honig auch unter eigenem Etikett vermarkten, so produzieren wir doch nach den Vorgaben der deutschen Honigverordnung und den noch strengeren Vorgaben des Deutschen Imkerbundes (DIB), nicht zuletzt haben wir den Honiglehrgang zum „Fachkundenachweis Honig“ des Deutschen Imkerbundes erfolgreich absolviert. Demnach ernten wir nur "reifen" Honig, der einen maximalen Wassergehalt von 18% (besser 17%) aufweist und vermeiden jegliche Wärmebehandlung, damit der Honig alle die ihm von der Natur wertvollen mitgegebenen Inhaltstoffe behält. Wir kaufen keinen Honig von anderen Imkern zu und vermarkten unseren Honig ausschließlich mit unserem eigenen Etikett. Wir schleudern unseren Honig ausschließlich aus unbebrüteten Waben, was eine hohe Reinheit garantiert. Mithilfe der Magazinbeute (die Behausung für die Bienen auf mehreren Etagen) betreiben wir jährliche Wabenhygiene und schmelzen sämtliche alte Waben aus dem unteren von zwei Bruträumen ein. Das ist zusätzlich noch eine Maßnahme - wenn auch keine Garantie - zur Prophylaxe gegen die Amerikanische Faulbrut.

Unsere Bienen liegen uns sehr am Herzen. Daher betrachten wir sie nicht als Honiglieferanten sondern wir respektieren sie (mit all ihren Launen) als faszinierende Lebewesen, die wir umsorgen, mit denen wir behutsam umgehen und die wir vor Schädlingen schützen. Gegen den Hauptschädling der Biene - die Varroamilbe - setzen wir ausschließlich natürlich-organische Säuren (Ameisen- und Oxalsäure) ein, die auch in der Bio-Imkerei verwendet werden und einen rückstandsfreien Honig und Wachs garantieren. Die Behandlung mit diesen Säuren erfolgt dennoch ausschließlich nach der letzten Honigernte im Sommer und ist bis zum 31. Dezember eines Jahres abgeschlossen. Ohne die Bekämpfung der Varroamilbe wäre jedes Bienenvolk nach wenigen Jahren dem Tod geweiht, was auch auf ausgeschwärmte Bienenvölker zutrifft. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es im Interesse eines jeden Imkers, dass seine Bienen nicht schwärmen bzw. geschwärmte Völker schnell wieder eingefangen werden. Zur Vermeidung des Schwärmens praktizieren wir die bewährte Schwarmkontrolle von April bis ca. Anfang/Mitte Juli. Bis jetzt ist uns glücklicherweise noch kein Volk geschwärmt.

Unser Hauptbienenstand befindet sich am Stadtrand von Salzkotten in unmittelbarer Nähe einer Lindenallee und eines großen Lavendelfeldes. Hatten wir unsere Bienen anfangs im eigenen Garten stehen, sind wir jetzt sehr glücklich darüber, dass wir ganz in der Nähe eine große Wiese nutzen dürfen, die viele Jahre ungenutzt war. Der erste telefonische Kontakt zu den Eigentümern der Wiese war gleich so positiv, dass es hieß "Na klar, gerne! Stellen Sie da gern Ihre Bienen hin und Sie können alles machen, was die Wiese schöner macht!" Gesagt getan, haben wir das natürlich auch gleich gemacht!

Darüber hinaus haben wir zwei weitere Bienenstände. Einer am neuen Kräuter- und Lavendelfeld der Erlebnisgärtnerei Beine und ein weiterer inmitten der Bio-Obstplantagen von Pohlmeyers Obstwiesen in Salzkotten-Upsprunge. An beiden Ständen wird auf jegliche Art von chemischer Schädlingsbekämpfung verzichtet und ausschließlich ökologisch gedüngt. Davon profitiert natürlich auch unser Honig, da unsere Bienen dort beste Verhältnisse vorfinden, um sich optimal zu entwickeln und leckeren Nektar und hochwertigen Pollen zu sammeln.

Wir unterstützen als Sponsoren die Honigbienenwiese zur Förderung von Blühflächen für Insekten.

Wir freuen uns über jeden Fan auf unseren Seiten bei Facebook, Instagram und YouTube und über jeden Fan unseres Honigs! Und es ist uns eine Freude, euch auf die spannende Reise der Bienen und bei unserer Entwicklung als Imker mitzunehmen. Wir lernen jeden Tag etwas dazu!

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Imkerei Jan und Marcello Liscia - Bee To Bee Honich